Sonntag, 17. September 2017

BAUCH- & SEELENWÄRMER


Achjaaaaaaaaa.....
Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich den Herbst liebe? 😃

Auch wenn nun wohl nicht wenige von euch zusammenzucken und monieren, dass jetzt erst Spätsommer sei und der Herbst, biddeschön, auf der Nordhalbkugel nicht vor dem 22.September offiziell beginne und dass es DANN definitiv noch früh genug wäre: 

Für mich ist jetzt Herbst. 
Basta.😛

Das Wetter kippelt hier praktisch alle paar Stunden: Mal giesst es, der Wind jagt wild um die Häuser und treibt kleine Wirbel bunter Blätter vor sich her. Beinahe hätte er vorgestern den jungen Baum vor unserem Stubenfenster aus dem Boden gezerrt, obwohl der schon an die 4 Meter Höhe erreicht hat! Um dann, von jetzt auf gleich, der Sonne den Weg zu räumen, die vom blitzeblauen Himmel lacht, wie wenn nix gewesen wär.

Aber es ist merklich kühl geworden. Auch wenn die Sonne scheint treibt einem die frische Luft draussen Tränchen in die Augen!
Und mit den fallenden Temperaturen kommt bei mir unweigerlich die Lust auf deftige Gerichte. Sie sind für mich auch ein Teil dessen, was den Herbst so schön macht: Das Geniessen und Werkeln zuhause, die Gemütlichkeit und Ruhe und eben auch die kulinarischen Herrlichkeiten! 

Manchmal staune ich über mich selber: Früher hat mir das Kochen keinen Spass gemacht. Ich hab eigentlich nur geschnibbelt und in der Pfanne gerührt, um irgendwie den knurrenden Magen ruhigzustellen.

Und heutzutage? Ich hätte ja, ehrlich gesagt, niemals gedacht, dass ich irgendwann sogar Rezept-Posts schreiben würde! Zwar sind meine Fähigkeiten auf diesem Gebiet nach wie vor beschränkt, und ich bevorzuge die bodenständige Küche und Gerichte, die aus einfachen, guten Zutaten entstehen. 
Aber nun macht mir das Kochen tatsächlich richtigen Spass,(auch wenn ich froh bin, dass ich es nicht jeden Tag tun muss!) und ich probiere gerne Variationen von Althergebrachtem aus.

Heute stand eine Suppe mit ungewöhnlicher Einlage auf dem Speisezettel, die wirklich ausgesprochen lecker geworden ist. 




Kürbis-Cocos-Crèmesuppe mit

gebratenem Quorn-Hack



Zwiebeln, Knoblauch und kleingewürfelten Butternutkürbis (aus dem Garten hinter dem Haus!) im Öl anziehen, mit Weisswein ablöschen, heisses Wasser aufgiessen und die Chose mit Gemüsebouillon, Salz, etwas Tomatenmark und einem Löffelchen grüner Currypaste würzen.

Dem gegarten Kürbis dann eine Behandlung mit dem Handmixer angedeihen lassen und ihn anschliessend durch Zugabe eines halben Liters Cocosmilch wieder versöhnen. Mit rosanem und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Dann der Clou: Eine Packung Quorn-Hack in einer separaten Pfanne knusprig anbruzeln und ganz zum Schluss unter die Suppe ziehen.
Auf jede Portion obenauf eine Handvoll geriebener Käse (was wohl sonst?? 😋)geben, dazu dunkles Brot mit Butter- so schmeckt der Herbst! 

LEEEEECKER!!



Habt einen gemütlichen Sonntag noch,
herzliche Grüsse!






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Donnerstag, 7. September 2017

METAMORPHOSE

Langsam, aber sicher wandelt sich die Saison. Bis vor Kurzem noch hab ich mir morgens einfach eines meiner leichten, luftigen Kleidchen gegriffen, hab es mir über den Kopf gezogen, bin in meine bequemen Pantoletten geschlüpft...et voilà! Der Look für den Tag war perfekt.
Jetzt muss man schon zumindest wieder zum Unterhemdchen greifen. Und/oder zu Leggins noch dazu. Die Temperaturen sinken kontinuierlich, und beim Verlassen des Hauses frühmorgens kann einem bereits ein leichtes Frösteln erfassen, sollte man als Gewohnheitstier nur ins Kleidchen und nicht zusätzlich wenigstens in eines der beiden wärmenden Teile gestiegen sein. Socken gibt es bei mir sowieso erst ab...na, sagen wir mal: ab November.

Nun, ich bin beileibe kein Fashion-Victim. Von diesem Status bewege ich mich in etwa so weit entfernt wie ein stämmiges Islandpony von einem feurigen Vollblüter....oder so. ;oD
Deshalb erübrigt sich bei mir auch die Frage nach neu ershoppten Herbst- und Winterklamotten in meinem (übersichtlichen!) Kleiderschrank. 

Und doch verfüge ich seit Kurzem über 2 (so besehen beinahe) neue Stücke, die meine Garderobe (die ja nahezu nur noch aus Kleidchen besteht!) erweitern.

Ich hatte mir bei meinem Lieblingslabel mal eine schlammfarbene, bestickte Leinenbluse gekauft. Und weil die mir so gut gefiel, kam noch eine zweite identische, aber jägergrüne dazu. Die erlegte ich im Sale.
Nun, die guten Stücke hingen seit längerem nur noch im Schrank, weil ich, siehe oben, kaum noch Hosen trage. (DAS hätte mir mal einer vor 10 Jahren prophezeihen sollen! Ich hätte mir hysterisch kichernd an die Stirn getippt....!)

Aber weil die beiden Blusen aus dickem, warmem Leinen mit Perlmuttknöpfen, sehr bequem und ausserdem so hübsch bestickt sind, wollte ich sie lieber tragen, als sie verstauben zu lassen.
Also entschied ich, ihnen eine Metamorphose angedeihen zu lassen. Brachte sie zu meiner Haus&Hofschneiderin, die immer schon grinst, wenn ich durch die Türe ihres Ladens trete. (Getreu dem Motto: "Und was hat sie sich JETZT wieder ausgedacht?").

Die hat die beiden Blüschgen inzwischen zum Kleidchen gestreckt. Mithilfe eines bunten Streifens Leinenstoffes, den sie einfach unten angesetzt hat. Tomatenrot und lila. Wer den Inhalt meines Kleiderschrankes kennt kann erahnen, dass diese Farbwahl für meine Verhältnisse schon beinahe verwegen ist.....  ;oD





Ich gebe zu: Ich musste mich erst an dieses "Bunte" gewöhnen. Aber ich wollte keinen neuen Stoff kaufen, sondern Reste verwerten. Und die fand meine Schneiderin in ihrem Fundus (denn sie näht auch ganz wunderbare Trachten und ländliche Mode, da fallen wohl solche übrigen Stücke an.)
Das Grün mit dem Rot, das fand ich schnell okay. Aber Schlamm, kombiniert mit Lila?? Mein Schneiderlein wies mich dann auf den Umstand hin, dass in den jeweiligen Stickereien genau dieses Lila, bzw. dieses Rot vorkommt.

Und was soll ich sagen? Ich liebe die Kleidchen! Lila trage ich gerade, mit Leggins und Sneakern. (Die sind übrigens an die 20 Jahre alt! Letzthin hab ich die im Schrank im Keller ausgegraben. Die Sohle war lose, aber die hab ich mir kleben lassen. Und jetzt sind sie wie neu.)
Sollte es noch kühler werden, (was zweifelsohne passieren wird!) dann kommt noch ein kuschliger Wollschal dazu. Und eine dicke Strickjacke. 

Ochjoooo. Ich freu mich. Hab also

a) der Ex-und-Hopp-Mentalität mal wieder ein Schnippchen geschlagen 

und zusätzlich 

b) trotzdem was "Neues" zum Anziehen im Schrank.



Habt einen fröhlichen Tag, meine Lieben!

Hummelzherzensgrüsse!  🐝



PS: Diesen Post verlinke ich gleich noch bei EiNaB!







Sonntag, 3. September 2017

LE FLAIR FRANCAIS


Es dürfte euch schon aufgefallen sein: Ich habe eine Schwäche für französische Filme. Die sind irgendwie so ganz anders und verbreiten gerade deswegen einen ganz unvergleichlichen Charme. Heute Morgen habe ich mir zum Bügeln, das ich immer vor mir herschiebe und ihm so gaaaar nix abgewinnen kann, zum wasweissichwievielten Male "Birnenkuchen mit Lavendel" angeschaut. Ein ganz und gar zauberhafter Streifen, den ich jedem empfehlen kann, der südfranzösische Landschaften, feinen Humor und - ich gebe zu: absehbare, aber doch zu Herzen gehende - Liebesgeschichten mag! 
Und siehe da: Schon sauste das Eisen flott über die 
Knitterwäsche!😄


Kurz umrissen geht es um eine junge Mutter, welche den Hof ihres tödlich verunglückten Mannes vor dem finanziellen Ruin zu retten versucht. Zu allem Unglück fährt sie auch noch einen fremden Mann an, der am Asperger-Syndrom leidet, daher so gar nicht in unsere Leistungsgesellschaft zu passen scheint, dieser aber mit den eigenen Waffen das eine oder andere Schnippchen schlägt und gleichzeitig auch noch die Existenz der Familie rettet. Müssig zu erwähnen, dass aus den beiden nebenbei ein zwar ungleiches, aber doch wirklich hinreissendes Paar wird.....     




Dieses französische Flair hat mich dann hinterher gleich 
noch in die Küche begleitet. Also raus mit dem schweren, 
blauen Gusseisenbräter von Le Creuset, den schon meine Mutti 
immer benutzt hatte. 
Grossartige Kochgeschirre sind das, von bester Qualität, 
praktisch unkaputtbar und somit eine Anschaffung fürs Leben.
Und nein: Das ist keine Werbung! Ich bin wirklich überzeugt 
von diesen Produkten.




Einen Quorn-Pilz-Kürbiseintopf habe ich darin geschmurgelt, 
passend zum Wetter und der Jahreszeit. 
Kennt ihr Quorn? Wir sind inzwischen voll auf Quorn, 
sozusagen, *ggg*. Er ist viel geschmackvoller als Tofu, 
und wenn man ihn gut zubereitet schmeckt er 
tatsächlich wie Poulet. 
Wollt ihr ihn auch mal ausprobieren?

🍄 2 grosse Zwiebeln und 3 Zehen Knoblauch kleinschneiden und an-
   dünsten. Etwas Zucker drüberstreuen, damit sie ein wenig carame-
   lisieren. Ca. 400 gr. Quorn zu Ragout schneiden, dazugeben und    
   mitbraten

🍄 Einen kleinen Kürbis und zwei Hände voll braune Champignons
   würfeln, mitdünsten.

🍄 Mit Rot- oder Weisswein ablöschen, mit Gemüsebouillon, Salz und
   Pfeffer würzen, ein paar angequetschte Wacholderbeeren hinein-
   purzeln lassen. 
   Herbes de Provençe nicht vergessen!
   Heisses Wasser angiessen, bis alles bedeckt ist.

🍄 Weichköcheln. Einen ordentlichen Schluck Rahm dazu, mit etwas 
   Maizena abbinden. Zum Schluss gebe ich zu vielen Gerichten ein
   Löffelchen grüne Currypaste: Die bringt eine feine Schärfe, doch
   der Currygeschmack bleibt im Hintergrund.



Wir haben dazu Salzkartoffeln und natürlich 
die obligate Handvoll Reibkäse drüber gegessen. 
HerrHummel war schwer begeistert!




Guten Appetit, 
startet flott in die neue Woche,
herzlichste Grüsse!  
🐝

       

   

Sonntag, 13. August 2017

FÜLLHORN


Ein wunderbarer Sonntagmorgen. 
Das Fenster steht weit offen, die Kirchenkglocken läuten, eine kleine Meise zwitschert auf dem Bäumchen vor dem Haus. 
Und wie ich so meinen Blick hinausschweifen lasse stelle ich fest: 
Da ist ein Wandel im Gange.
Das frische, helle Grün der Weiden im frühen Sommer ist einem satten, beinahe schon krautigen Ton gewichen. Das Blau des Himmels ist nicht mehr so leuchtend, dafür changiert es jetzt pudrig-weich. Sowieso, das Licht: das gleissend Helle von vor wenigen Tagen noch hat einem viel milderen, sanfteren Strahlen Platz gemacht. 
Der frühe Morgen zeigt sich bereits recht kühl und feucht; die kleinen Nebelschwädchen, die ich so gerne mag, ziehen über das Riedland und leuchten seltsam mystisch im anbrechenden Tageslicht.
Und an den alten Nussbäumen kann ich sogar schon ein paar gelbe und braune Blätter ausmachen.

Wir sagen, dass es ab Mitte August zügig "nitzi" (hinten runter) geht mit dem Sommer- und das bewahrheitet sich wohl auch dieses Jahr. Ein endgültiges Zeichen für den stetig fortschreitenden Wandel hin zum Herbst ist das Weiterziehen meiner Schwälbchen im Stall. Auch diesen Sommer haben sie 2 Bruten Jungvögel erfolgreich ins Leben entlassen und werden wohl bald den beschwerlichen Weg in wärmere Gefilde auf sich nehmen.
Noch füllen sie den Stall mir ihrem fröhlichen Plappern, noch darf ich ihre grandiosen Flugkünste bestaunen- bald schon werde ich sie vermissen.....

Der Erntemonat August macht seinem Namen alle Ehre; er schüttet ein wahres Füllhorn an Geschenken der Natur über uns aus! 
Letztin habe ich eine grosse Tragetasche voll frisch geernteten Gemüses geschenkt bekommen von jemandem, der einen riesigen Schrebergarten mit Hingabe hegt und pflegt.


Alleine der Anblick dieses herrlichen, knackigen Gemüses ist eine wahre Freude. Aber das Wissen darum, dass man hier wirklich Nahrungsmittel vor sich hat, die nicht mit irgendwelchen Giftstoffen belastet sind, die keine irrsinnigen Transportwege hinter sich haben und direkt vom Beet auf dem Teller landen- das macht ein wahrlich gutes Gefühl.

Diese Tomaten! Prall sind sie, mit festem Fruchtfleisch, das kaum Kerne aufweist. Die kleinen, grünen Peperonis schmecken so ganz anders als ihre Kollegen aus dem Kaufhaus, intensiv und aromatisch, und die riesigen Zwiebeln verströmen zwar den typisch markanten Duft, brennen aber kaum in den Augen.
Das ist ein haptischer, visueller und olfaktorischer Genuss ohnegleichen! 

Ich hab meinen grössten Topf rausgeholt und ein Ratatouille aus diesen Gaben der Natur gekocht. Mit einem ordentlichen Schluck guten roten Weines darin, mit frischem Thymian und Oregano.
Wie ich so am Herd stand und rührte, umwabert von diesen herrlichen Düften, da fehlten eigentlich nur noch das Zirpen der Zikaden und ein paar Olivenbäume vor dem Fenster, um mich irgendwo in die Toskana versetzt zu fühlen.



Und einmal mehr hat sich bewiesen: Das Einfachste ist oft das Beste!
Ein paar gekochte Kartoffeln dazu, meine obligate Portion geriebenen Greyerzer drüber- was braucht der Mensch mehr? Bleibt mir weg mit Nouvelle Cuisine und Konsorten, wenn ich sowas Feines geniessen darf....

Dankbar dafür, was die Natur uns an Wundervollem überlässt. Und in Vorfreude auf die kommende Saison, die uns mit frischen Pilzen und Kürbissen, Zwetschengen, Trauben und Marronis verwöhnen wird. Auf wirbelnde Blätter, freche Winde und den Duft von feuchtem Moos und zerfallendem Holz im Wald.  

Achjaaa..... ist es nicht herrlich??



Frohe neue Woche, herzliche HummelzGrüsse!






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Sonntag, 6. August 2017

AAAAAHHHHHH......!!



Ich sag mal nur soviel:

💦 REGEN

💦 Temperaturen knapp um die 20°

💦 Frische, kühle Luft, die durch die weit geöffneten Fenster 
   strömt

💦 Und eine Hummel, die quietschvergnügt auf dem Sofa sitzt
   und an einem Schal häkelt. Der soll fertig werden, bevor
   die ersten Herbststürme ums Haus toben. 🍂🍁🍃🍁🍂

💦 HERRLICH!!! 




Frohen Start in die neue Woche! 




Donnerstag, 3. August 2017

UNE VISITE


Es gibt kaum etwas, das sich mehr unserer Kontrolle entzieht als der Lauf der Zeit. So verwundert es nicht, dass bereits wieder die Hälfte der Juratage gezählt ist- Grund genug um mal zu sehen, was die Jungs so treiben! 

Gestern Morgen machten wir uns also auf den Weg quer durch die halbe Schweiz. Auf dem Hof im Jura angekommen begrüsste uns der Sohn der Besitzer und liess uns wissen, dass die Jungs auf dem "kleinen Weidli" hinten im Tal seien. 

Nur um mal die Proportionen zu verdeutlichen: das "kleine Weidli" stellt einen ganz kleinen Bruchteil des Geländes dar, welches der Familie gehört. Trotzdem ist es mindestens 20 Mal so gross wie meine eigene Weide hier zuhause - so haben HerrHummel und ich vorsichtig geschätzt! Das sind Flächen, von denen wir hier nur zu träumen wagen.....

Die Ponys hatten sich mit ihren Kumpelz der flirrenden Hitze wegen in den Wald verzogen. 


Dort standen sie alle völlig tiefenentspannt, liessen Köpfe, Ohren und Unterlippe hängen. Die Ruhe wurde nur ab und zu durch ein Schnauben, das Summen einer Fliege oder das entrüstete Quietschen einer Stute unterbrochen, die sich einen etwas zu plumpvertraulichen Verehrer vom Hals halten musste.


Auf unser Rufen hin kam etwas Leben in die Truppe; John und Harry guckten vorsichtig um den Baum herum, hinter dem sie grade beide standen, und ihre Blicke sprachen Bände: 

"Ochnööö....was wollen DIE denn jetzt hier??"


(Links John, das Blondie rechts HINTER dem Baum ist Harry)

Man darf sich da nichts vormachen: Wenn man Pferden ihren absolut natürlichen und artgerechten Lebensraum bietet, dann ist der Mensch für sie aber sowas von überflüssig! Sie kippen von jetzt auf gleich den Schalter um und sind mit jeder Faser ein Teil der Natur, der sich selber zu helfen weiss.

Nichtsdestotrotz liess sich Harry dann aber doch zu einem Begrüssungsknootscher hinreissen..... ;oD Er ist eh' der Verschmustere von beiden. Guckt mal seinen Blick, *gg*! Und ich bilde mir ein, dass er grinst.....


Nach einer Weile des hingebungsvollen Kraulens und Tätschelns und gestärkt mit einem Mittagessen im Garten der "Auberge de la Gare" machten wir uns wieder auf Richtung Heimat. 
See'ya, Jungs! Wir kommen bald wieder!

🌿 🌿 🌿 🌿 🌿 🌿 🌿 🌿


Wenn man Tiere in sein Leben lässt bringt das wahnsinnig viel Freude mit sich.
Und doch muss man sich gewahr sein, dass einen diese Freunde irgendwann mal wieder verlassen.

Vorgestern wurde unser lieber Floyd überfahren.
Morgens hab ich ihn noch gekrault im Stall, er strich schnurrend um meine Beine und machte sich über den Futterteller her.
Als ich eine halbe Stunde später vom Stall wegfuhr fand ich ihn ein paar Meter weiter leblos am Strassenrand. Es musste grade eben erst passiert sein.


Und so schaufelten HerrHummel und ich schon wieder ein kleines Grab auf der Weide. Floyd liegt jetzt neben seinem besten Kumpel JJ, den wir letzten November verloren haben. 
Abends fand ich dieses Bild von den Beiden.....


Wir sind sehr traurig- Floyd war so ein fröhlicher und charmanter kleiner Kerl!- und hoffen, dass das jetzt aufhört. 
Denn Floyd war nun der vierte fellige Freund binnen zweier Jahre, den wir ziehen lassen mussten. 

Das reicht nun wirklich.....


  🐝


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Sonntag, 30. Juli 2017

WILDE BANDE!



GRÜEZI!!



Ich bin die Trulla, wisst ihr noch? Seit einer Weile lebe ich wieder auf dem Heuboden, wo es mir so-sooo-gut gefällt! 
Jeden Tag 2 Mal kommt meine Menschenfrau vorbei, ich erinnere mich daran, dass sie mir früher immer das Fläschchen gegeben hat. Sie bringt lecker Futter und frisches Wasser, sie hält unsere Kistchen sauber und sie krault mich auch immer, phrrrr-phrrrr! Sie sagt, dass ich eine richtig wilde Hummel bin- und ziemlich frech noch dazu. Naja, darüber kann man sich streiten.....! 😺
Ab und zu hält sie mir so ein seltsames schwarzes Ding vor die Nase, das schiesst Lichtblitze und klickt und surrt.  
Die Menschenfrau sagt immer, dass ich jetzt mal ruhig sitzen soll. Das ist viel verlangt, das kann ich nicht. Und dann schimpft die Menschenfrau und lacht gleichzeitig. Naja, manchmal sind Menschen schon etwas seltsam!

Vor einer Weile hat Tante Paddy ihre Kinder bekommen. Inzwischen sind die Vier ordentlich gewachsen, wir sind dicke Kumpels geworden und wir spielen und toben ganz oft miteinander.
Die Menschenfrau sagt zwar immer: "Trull-aaaaa, nicht so derb!" wenn ich mit meinen kleinen Freunden kämpfe. Aber hej- wir sind Mietzen, wir halten was aus!

Guck, das sind sie!








Und das ist der kleine Bilbo. Er war von Anfang an das zarteste und schwächste Baby, und er hat viel geschrien. Deshalb bekommt er von der Menschenfrau immer noch jeden Tag seine zwei Fläschchen. Jetzt hat er zugelegt und ist fröhlich und lebhaft. Aber er ist immer noch ein Knirps!



Hach, das ist herrlich auf dem Heuboden! So viele Heuballen sind da gestapelt, das ist ganz furchtbar spannend! Man kann zwischen den Ballen reinschlüpfen und durch viele dunkle Gänge kriechen- und irgendwo kommt man dann wieder raus. Das bringt soooo viel Spass!




Jagen und Toben macht aber irgendwann ganz furchtbar müde. 




Tagsüber legen wir uns immer mal wieder zu einem Nickerchen hin, und abends, wenn die grosse Lichtkugel versinkt, kuscheln wir uns aneinander und schlummern selig.




Hömmm- die Menschenfrau sagte grade, dass ich eine Plappertasche bin und dass es jetzt reicht. Okay. Ich guck dann mal, was die andern veranstalten.....!


Pfötchenwink-wink und herzliche Trullagrüsse! 💕





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